Der internationale Kongress für Funktionelle & Integrative Medizin in Wien – für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven auf Gesundheit.

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Kongressprogramm

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PROGRAMM TAG 1:  Samstag, 6. März 2027

Begrüssung | 08:30 Uhr – 09:00 Uhr

Dr. Goran Stojmenovic, Dr. Jürgen Kasper
 Hormone sind zentrale Botenstoffe eines hochkomplexen, vernetzten Systems. Dieser Vortrag vermittelt die Grundlagen endokriner Achsen, ihre Interaktion mit Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel sowie die Prinzipien biologischer Regulation. Im Fokus steht das Verständnis von Gesundheit als dynamischem Gleichgewicht sowie die Erkenntnis, dass bereits subtile Dysbalancen weitreichende Auswirkungen entfalten können.

  • Hormone wirken nie isoliert, sondern in Netzwerken
  • Gesundheit entsteht aus dynamischer Balance, nicht aus Einzelwerten
  • Frühe Dysbalancen sind oft funktionell – nicht laborchemisch sichtbar

Dr. Kurt Müller
Exogene Substanzen wie Pestizide, Kunststoffe und Schwermetalle greifen tief in hormonelle Signalwege ein. Der Vortrag beleuchtet Wirkmechanismen endokriner Disruptoren, deren Einfluss auf Fertilität, Stoffwechsel und Immunsystem sowie diagnostische und präventive Strategien aus der funktionell-medizinischen Perspektive.

  • Umweltfaktoren sind oft primäre Treiber hormoneller Dysregulation
  • Disruptoren wirken bereits in niedrigen Dosen und kumulativ
  • Detoxifikation und Expositionsreduktion sind therapeutisch relevant

Individuelle genetische Variationen beeinflussen maßgeblich den Metabolismus von Östrogenen und anderen Hormonen. Im Zentrum stehen die Enzyme der Phase-I-abhängigen Synthese von Hormonen und deren Phase-II-abhängigen Ausscheidung. Die Gene der Phase-I- und Phase-II-Enzyme weisen zahlreiche Sequenzvarianten auf, die Einfluss auf die enzymatische Funktion, auf den Hormonstoffwechsel und auf das Risiko hormonabhängiger Erkrankungen haben. Das Zusammenspiel der genetischen Varianten beider Enzymsysteme entscheidet über den individuellen Stoffwechsel sowie das persönliche Risiko für das Entstehen und die Therapie hormonassoziierter Krankheiten. Praktische Ansätze zur gezielten Modulation des Östrogenstoffwechsels, insbesondere in der Therapie, werden dargestellt.

  • SNPs haben maßgeblichen Einfluss auf den Hormonstoffwechsel 
  • Nicht die Menge, sondern die Wege des Metabolismus sind entscheidend 
  • Personalisierte Therapie ist durch das Verstehen des Hormonstoffwechsels möglich

Autoimmunthyreoiditis ist Ausdruck einer komplexen Systemdysregulation. Der Vortrag zeigt Zusammenhänge zwischen Immunaktivität, Darm, Mikronährstoffen und Stress auf und vermittelt funktionelle Diagnostik- und Therapieansätze, die über die reine Hormonsubstitution hinausgehen.

  • Hashimoto ist eine Systemerkrankung, keine isolierte Schilddrüsenerkrankung
  • Darm, Immunsystem und Stress sind zentrale Einflussfaktoren

Substitution allein greift zu kurz

Der Darm spielt eine zentrale Rolle in der Regulation hormoneller Prozesse. Themen sind das Mikrobiom, das Estrobolom, intestinale Barrierefunktion sowie deren Einfluss auf hormonelle Balance. Ziel ist es, die bidirektionale Kommunikation zwischen Darm und endokrinem System klinisch nutzbar zu machen.

  • Das Mikrobiom reguliert aktiv hormonelle Prozesse (Estrobolom)
  • Barrierestörungen fördern hormonelle Dysbalancen
  • Darmtherapie ist häufig Voraussetzung für hormonelle Stabilität

Chronischer Stress beeinflusst die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und wirkt sich tiefgreifend auf andere hormonelle Systeme aus. Der Vortrag beleuchtet neuroendokrine Anpassungsmechanismen, Cortisol-Dynamiken sowie die Folgen für Energie, Schlaf und Immunfunktion und therapeutische Interventionsstrategien.

  • Stress priorisiert Überleben – nicht Regeneration oder Reproduktion
  • Cortisol beeinflusst nahezu alle hormonellen Systeme
  • Ohne Stressregulation ist Therapie oft limitiert wirksam

PROGRAMM TAG 2:  Sonntag, 7. März 2027

Weibliche Gesundheit im Wandel – Zyklus, Wechseljahre und neue Therapieansätze | 09:00 Uhr – 10:00 Uhr | Ruth Biallowons

Hormonelle Veränderungen im weiblichen Lebensverlauf erfordern differenzierte Betrachtung. Dieser Vortrag behandelt Zyklusdysbalancen, prämenstruelles Syndrom, Perimenopause und Menopause sowie evidenzbasierte und funktionelle Therapieansätze – von Mikronährstoffen bis zur individualisierten Hormontherapie.

  • Hormonelle Veränderungen sind physiologisch, nicht pathologisch
  • Symptome entstehen durch Dysbalance, nicht durch Alter allein
  • Individualisierte Therapie ist entscheidend (inkl. HRT-Differenzierung)

Ernährung beeinflusst hormonelle Signalwege direkt und indirekt. Der Vortrag zeigt, wie Makro- und Mikronährstoffe, Blutzuckerregulation, Insulinsensitivität und entzündliche Prozesse hormonelle Balance steuern. Praktische Strategien zur ernährungsmedizinischen Intervention werden vorgestellt.

  • Ernährung ist einer der stärksten Modulatoren hormoneller Systeme
  • Insulin ist oft der „Master-Hormon-Treiber“
  • Blutzuckerstabilität ist Basis jeder hormonellen Therapie

Hormonelle Veränderungen im weiblichen Lebensverlauf erfordern differenzierte Betrachtung. Dieser Vortrag behandelt Zyklusdysbalancen, prämenstruelles Syndrom, Perimenopause und Menopause sowie evidenzbasierte und funktionelle Therapieansätze – von Mikronährstoffen bis zur individualisierten Hormontherapie.

  • Hormonelle Veränderungen sind physiologisch, nicht pathologisch
  • Symptome entstehen durch Dysbalance, nicht durch Alter allein
  • Individualisierte Therapie ist entscheidend (inkl. HRT-Differenzierung)

Das autonome Nervensystem steht in enger Wechselwirkung mit endokrinen Prozessen. Sympathikus- und Parasympathikus-Aktivität beeinflussen hormonelle Achsen und umgekehrt. Der Vortrag vermittelt die Bedeutung dieser Achse für Stressregulation, Regeneration und systemische Stabilität.

  • Nervensystem und Hormone sind funktionell untrennbar
  • Sympathikus-Dominanz destabilisiert hormonelle Systeme

Regeneration ist eine neuroendokrine Leistung

Hormonelle Veränderungen im weiblichen Lebensverlauf erfordern differenzierte Betrachtung. Dieser Vortrag behandelt Zyklusdysbalancen, prämenstruelles Syndrom, Perimenopause und Menopause sowie evidenzbasierte und funktionelle Therapieansätze – von Mikronährstoffen bis zur individualisierten Hormontherapie.

  • Hormonelle Veränderungen sind physiologisch, nicht pathologisch
  • Symptome entstehen durch Dysbalance, nicht durch Alter allein
  • Individualisierte Therapie ist entscheidend (inkl. HRT-Differenzierung)

Die klassische Endokrinologie orientiert sich überwiegend an statischen Laborwerten und standardisierten Therapieansätzen. Die Zukunft der funktionellen Medizin liegt jedoch in einem tieferen Verständnis hormoneller Netzwerke, individueller Stoffwechselmuster und biologischer Regulationsprozesse. Dieser Vortrag gibt einen Ausblick auf die nächste Generation der Hormondiagnostik und Therapie. Themen sind moderne Entwicklungen wie Multi-Omics-Analysen, Mikrobiom- und Metabolomdiagnostik, KI-gestützte Mustererkennung sowie hochindividualisierte Behandlungsstrategien. Darüber hinaus werden innovative regenerative Ansätze vorgestellt, darunter Peptidmedizin und Exosomentherapien –, die darauf abzielen, biologische Kommunikation, Geweberegeneration und Selbstregulation gezielt zu unterstützen.

Im Mittelpunkt steht die Vision einer Medizin, die Dysregulationen früher erkennt, Ursachen gezielter adressiert und Gesundheit langfristig erhält. Der Vortrag zeigt, welche Rolle die funktionelle Medizin als Brücke zwischen Systembiologie, innovativer Diagnostik, regenerativer Medizin und personalisierter Therapie in den kommenden Jahren einnehmen kann.

  • Die Zukunft liegt im Verständnis biologischer Netzwerke statt einzelner Laborwerte.
  • Multi-Omics, Mikrobiomforschung und KI werden die Hormondiagnostik grundlegend verändern.
  • Personalisierte Medizin ermöglicht individuellere Therapieentscheidungen.
  • Regenerative Ansätze wie Peptidmedizin und Exosomentherapien könnten die hormonelle Therapie der Zukunft erweitern.
  • Funktionelle Medizin verbindet moderne Technologie mit ursachenorientierter Patientenversorgung.

Hormonelle Veränderungen im weiblichen Lebensverlauf erfordern differenzierte Betrachtung. Dieser Vortrag behandelt Zyklusdysbalancen, prämenstruelles Syndrom, Perimenopause und Menopause sowie evidenzbasierte und funktionelle Therapieansätze – von Mikronährstoffen bis zur individualisierten Hormontherapie.

  • Hormonelle Veränderungen sind physiologisch, nicht pathologisch
  • Symptome entstehen durch Dysbalance, nicht durch Alter allein
  • Individualisierte Therapie ist entscheidend (inkl. HRT-Differenzierung)

Zum Abschluss werden die zentralen Erkenntnisse des Kongresses zusammengeführt. Der Fokus liegt auf der Integration der verschiedenen Systeme, der klinischen Umsetzung im Praxisalltag sowie der Entwicklung individueller Therapiekonzepte. Ziel ist ein ganzheitliches Verständnis hormoneller Steuerung im Kontext der funktionellen Medizin.

  • Es gibt keine isolierte Therapie für hormonelle Systeme
  • Multisystemische Ansätze sind notwendig
  • Priorisierung und Individualisierung sind der Schlüssel zur Therapie

PROGRAMM TAG 1:  Samstag, 6. März 2027

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Persönliche Beratung +43 (0) 664 135 67 76
Ansprechpartnerin Ulrike Schöller im Kontaktbereich des Vienna Vision Summit